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Hüftdysplasie
Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden. Erstmals diagnostiziert wurde sie am Deutschen Schäferhund und wird daher fälschlicherweise hauptsächlich mit dieser Rasse in Verbindung gebracht, obwohl mittlerweile andere Rassen stärker betroffen sind. Auch bei Hauskatzen kann diese Krankheit auftreten.
Falsche Ernährung und Haltung begünstigen die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit.
Behandlung der Hüftdysplasie bei Ihrem Tier
HD ist nicht heilbar. Man kann dem Hund mit frühzeitigem Erkennen und richtigem Umgang mit der Krankheit ein normales Leben ermöglichen. Die Tierphysiotherapie ist hierbei vor allem als postoperative Behandlung sehr wichtig.
Chirurgische Tierärztliche Behandlung
- Medikamentöse Therapie
- PIN-Operation: operative Unterbindung der Schmerzleitenden Nervenfasern. Dies ist eine sehr effektive Schmerztherapie, deren Wirkung mehrere Jahre anhält.
- Kapselraffung: Hierbei wird die Gelenkkapsel chirurgisch gestrafft. Die Operation ist nur bei jungen Tieren sinnvoll.
- Künstliches Hüftgelenk: dies ist eine sehr kostenintensive Behandlung. Die Operation führt im Regelfall zur Beschwerdefreiheit bis ins hohe Alter. Es ist wichtig, den Hund beim anschließenden Muskelaufbau zu unterstützen.
Tierphysiotherapeutische Behandlung
- Akupunktur
- Krankengymnastik/ Muskelaufbau
- Klassische Massage
- Reizstrombehandlung/TENS-Therapie